Analyse der kommunalen und regionalen GDI in Deutschland

Gegenstand der Analyse kommunaler und regionaler Geodateninfrastrukturen in Deutschland

Die Analyse erfolgte im Rahmen einer Masterarbeit in der Studienrichtung Geoinformatik/Geodäsie an der Hochschule Neubrandenburg.

Durch die Etablierung des Internets als allgemein anerkanntes Kommunikationsmedium entstand die Möglichkeit, Geoinformationen sowohl regional wie auch überregional allgemein verfügbar zu machen. Entsprechen den unterschiedlichen (technisches, personellen und finanziellen) Gegebenheiten, Bedürfnissen und Ansichten haben sich unterschiedliche regionale und kommunale Geodateninfrastrukturen herausgebildet. Sie unterscheiden sich in Art und Umfang der erfassten und veröffentlichten Geodaten.

Zur technischen Realisierung und inhaltlichen Strukturierung sind in den letzten Jahren eine Reihe von internationalen Standards, Normen und Richtlinien entstanden sowie nationale Gesetze erlassen worden.

Beginnend mit der Umweltinitiative der Europäischen Union (INSPIRE) und deren Umsetzung in des einzelnen Nationen der EU wurden gesetzliche Reglungen zur allgemeinen Zugänglichkeit von Geoinformationen geschaffen.
Auslöser war die Notwendigkeit des kritischen Umgangs mit unserer Umwelt durch alle Institutionen bis hin zum einzelne Bürger. Die allgemeine Verfügbarkeit von Geoinformationen wurde auf die Tagesordnung gestellt. Diese GeoiInformation bilden die Grundlage für den offenen Umgang mit allen Informationen regionaler, aber auch grenzüberschreitender Umweltprobleme. Mit INSPIRE wurden europaweit einheitliche Festlegungen zu Umfang, Inhalt und technische Realisierung der Darstellung von Geoinformationen gemacht.
Einen weiteren Schub für die öffentliche Verfügbarkeit von Geodaten brachte die Forderung der Schaffung einer modernen kommunalen Verwaltung (E-Goverment).

Die Analyse stellt eine Momentaufnahme der öffentlich verfügbaren Geodaten von Kommunen, Landkreisen und Regionalverbänden zum Zeitpunkt der Erarbeitung (Juli/August 2009) dar. Nicht erfasst (weil nicht öffentlich zugänglich) wurden Lösungen des Intranets sowie geschlossener Nutzergruppen. Die Auswertung umfasste die Websites alle Landkreise, die im Deutschen Landkreistag sowie alle Städte und Regionalverbände, die im Deutschen Städtetag organisiert sind. Zusätzlich erfolgte eine Befragung mittels eines Fragebogens, um einen Einblick in Ursachen für die unterschiedlichen Lösungen zu erlangen.

Die Ergebnisse der Analyse sind visuell auf einer Karte (Google Maps) dargestellt.

Interessenten steht die vollständige Arbeit als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.

Benutzerdefinierte Suche